Zukunftsvorsorge

Wenn wir hier von Zukunftsvorsorge sprechen, so meinen wir den Kapitalaufbau für den Ruhestand. Die Absicherung existenzbedrohender Risiken sprechen wir im Bereich Versicherungen an. Die Möglichkeiten des Kapitalaufbaus für die Altersversorgung haben sich mit Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes zum 01.01.2005 deutlich verbessert. Die Altersversorgung wird seither in drei Schichten aufgeteilt:

Schicht 1gesetzliche Rentensysteme und private Basisrente
Schicht 2Riester-Rente und betriebliche Altersversorgung
Schicht 3Lebens- und Rentenversicherungen sowie Fondspolicen

1. Gesetzliche Rentenversicherung und private Basisrente (Rüruprente)

Ab dem Jahre 2011 können Beiträge zu gesetzlichen Rentensystemen (Deutsche Rentenversicherung, Versorgungswerke) sowie Beiträge zu einer privaten Basisrente (Rürüprente) in Höhe von 72 % steuerlich geltend gemacht werden. Der jährliche Höchstbetrag liegt bei Ledigen (oder Verheirateten, die nach Grundtabelle veranlagt werden) bei maximal jährlich € 20.000 und bei Verheirateten bei € 40.000. Der steuerlich abzugsfähige Anteil steigt um jährlich 2 %, bis ab dem Jahre 2025 100 % der Beiträge steuerlich abgesetzt werden können.

2. Riesterrente und betriebliche Altersversorgung

Die Riesterrente und die betriebliche Altersversorgung haben eine Gemeinsamkeit: Die Rente ist mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Unterschiede gibt es in der Ansparphase: Die betriebliche Altersversorgung bietet als einzige Form der Altersversorgung die Möglichkeit, steuer- und sozialversicherungsfrei Vermögen anzusparen. Im Falle der Riesterrente bieten sich 2 Formen der Ansparförderung: Zum einen über staatliche Zulagen und zum anderen über die Möglichkeit, den Beitrag als eigenen Sonderausgaben abzugsteuerlich anzusetzen.

3. Private Lebens- oder Rentenversicherungen

Der Charme dieser Produkte liegt darin, dass Erträge in Form einer einmaligen Kapitalauszahlung aus Renten- und Lebensversicherungen sowie Fondspolicen, die nach neuem Recht ab 01.01.2005 abgeschlossen wurden, zur Hälfte steuerfrei sind, wenn die Auszahlung nach dem 60. Lebensjahr erfolgt und eine Mindestlaufzeit von 12 Jahren vorliegt. Insbesondere die Flexibilität in der Ruhestandsphase verhelfen diesen Produkten zu Steuervorteilen im Vergleich zu Produkten, die der Abgeltungssteuer (Investmentfonds, Zinspapiere, Rentenpapiere) unterliegen.

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